Jagdpraxis

Verantwortung und Selbstkritik: die Jagd als Spiegelbild

Wer jagt, greift bewusst in den Kreislauf der Natur ein. Wir nehmen Leben, um Leben zu erhalten: Wildbestände zu regulieren, Lebensräume zu pflegen, Wildschäden und Seuchen zu verhindern, Verkehrsunfälle zu reduzieren, hochwertiges Fleisch zu gewinnen. Jagd ist Naturschutzaufgabe, Kulturgut und gelebte Verantwortung. All das sind gute, richtige und wichtige Gründe. 

Podiumsdiskussion zum Waldumbau am 24. März

Mehr als 70.000 ha Schadfläche – der Wald in Nordrhein-Westfalen wurde durch Stürme, Dürre und anschließenden Borkenkäfer-Befall in den letzten Jahren massiv geschädigt. Die nächsten Jahre werden entscheiden, ob der ­Umbau zu klima­stabilen Wäldern gelingt.

Stellen Sie Ihre Fragen!

Dabei kommt der Jagd eine Schlüsselrolle zu. Wir diskutieren mit hochrangigen Experten, wie das gelingen kann – und laden Sie herzlich ein,  online dabei zu sein und mitzureden!

Vergleichstest: Selbstladebüchsen

Selbstladebüchsen bzw. halbautomatische Repetierer führen unter Jägern immer noch zu Diskussionen – für die einen sind sie „nicht waidgerecht“, andere nutzen ihre unbestreitbaren Vorteile, vor allem bei Drückjagden.

Die Kritiker-Fraktion meint, dass die mögliche schnelle Schussfolge zu übereilten Nachschüssen verführt, während Befürworter gerade diese schnelle Schussfolge als besonders waidgerecht einstufen, weil bei krankem Wild ein sofortiger zweiter oder dritter Schuss möglich ist.