jagdbetrieb

Rehwild: Frühe Jagd mit Maß, mehr Ruhe im Januar

Wer Jagdzeiten vernünftig regeln will, muss beim Wild anfangen. Gerade das Rehwild folgt im Jahreslauf einem klaren biologischen Rhythmus. Mit zunehmender Tageslänge im Frühjahr steigt die Aktivität, das Äsungsangebot wird hochwertiger, und viele Stücke verlagern ihre Raumnutzung in Übergangsbereiche, an Waldsäume und auf attraktive Äsungsflächen. Böcke beginnen, ihre Einstände zu markieren und zu kontrollieren. Das macht das Rehwild im Frühjahr lesbarer und die Bejagung zielgerichteter.

Verantwortung und Selbstkritik: die Jagd als Spiegelbild

Wer jagt, greift bewusst in den Kreislauf der Natur ein. Wir nehmen Leben, um Leben zu erhalten: Wildbestände zu regulieren, Lebensräume zu pflegen, Wildschäden und Seuchen zu verhindern, Verkehrsunfälle zu reduzieren, hochwertiges Fleisch zu gewinnen. Jagd ist Naturschutzaufgabe, Kulturgut und gelebte Verantwortung. All das sind gute, richtige und wichtige Gründe.