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Schirme
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An günstigen Stellen kann man sich, wenn es die Sicht - und Revierverhältnisse gestatten, durchaus auch mit einem etwas komfortableren Schirm oder Bodensitz behelfen und kann unter Umständen auf den aufwendigen Bau von Kanzeln oder Leitern verzichten. Besonders, wenn der Hund den Jäger gelegentlich zur Jagd begleiten soll, ist der geräumige Bodensitz hervorragend für beide geeignet. Die Abmessungen für den Bodensitz wählen wir genau so wie für einen Kanzelaufbau. Ob wir den Bodensitz mit Brettern verschalen oder ob wir Zweige, Gestrüpp und Moos in ein Drahtgeflecht einbringen, ist eine persönliche Frage. Damit der Bodensitz nicht allzu weit herausschaut, ist es zweckvoll, an seinem Unterteil Laub, Steine oder Erde aufzuschütten. Vorher sollte allerdings eine Lage Pappe herumgelegt werden. Aus dem vorher beschriebenen Bodensitz wird leicht ein Erdsitz, der fast ganz, also bis hin zur Brüstung im Erdreich verschwinden kann, wenn wir seinen geplanten Standplatz etwa 40 bis 50 cm in den Erdboden oder Hang einarbeiten.Schütten wir dann noch Laub, Gras .... Äste um den Sitz herum auf, oder werfen wir allerlei Reisig auf sein Dach, so fällt unser Bodensitz kaum noch auf. Zudem staunen wir bald, wie warm es in solch einem Erdsitz ist, wenn draußen eisiger Winter herrscht. Wir können den Erdsitz ebenso wie die Kanzel mit Klappfenstern ausstatten und sind so zu einem guten Teil von schlechtem Wind unabhängig. In meinem Archiv liegen Skizzen für verschiedene Varianten von Erdsitzen. Die Konstruktionszeichnungen werden in rechtzeitig für die Zeit zwischen den Jagdzeiten hier publiziert. Vorab noch ein paar Bilder: Diesem Anspruch entspricht der überdachte Ansitzschirm in der Böschung eines Wirtschaftsweges. Dieser Erdsitz ist direkt am Fuße eines viel begangenen Waldweges angelegt. Mit wenigen Schritten gelangt man ohne weitere Störung von dem befestigten Waldweg hinunter zum Erdsitz. Weil man das Tal weithin überschauen kann, läuft man auch nicht auf Wild auf. Der Einstand des Wildes liegt jenseits der Wiese im ansteigenden Berghang. Das Wild tritt mit aller Vorsicht auf der gegenüberliegenden Talseite aus. Damit ist die Störungsgefahr wesentlich geringer als bei dem Ansitzschirm im Altholz. Das Dach schützt vor Regen, Schnee und vor einfallendem Licht. |