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Salzlecken
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Am einfachsten ist es, den Salzstein auf einem Stubben auszulegen. Vorteilhafter und vor dem Fuchs geschützt plaziert man den Salzstein auf einem geköpften Stamm in luftiger Höhe. Ein Nagel sichert den Stein. Das Wild holt sich das Salz in geringer Konzentration am Stamm. Salzlecken galten schon bei den Naturvölkern als aussichtsreiche, erfolgsversprechende Ansitzplätze. Auch Hemingway hat an der Salzlecke im afrikanischen Busch auf Kudus gelauert. Wir bieten heute unserem Wild Salz in verschiedener Form an: als loses Salz, Bruchsalz und als industriell geformte Salz- bzw Mineralsteine Loses Salz arbeiten wir in einer Holzkiste oder einem anderen Gefäß in mit Wasser angereichertem Lehm ein. Diese Erdsulzen oder Lehmsulzen werden von allem Wild bis hin zu den Tauben gerne aufgesucht und angenommen. Ein Nachteil ergibt sich durch ihren niedrigen Stand, sie werden sehr gerne und leicht vom Fuchs mit Losung beschmutzt. Dieses Problem stellt sich bei höher angelegten Salzlecken nicht. Deshalb versuchen wir, unser salz möglichst hoch anzubringen, auf hohen Stubben, abgeschnittenen Baumstümpfen oder eingegrabenen Pfosten. Es ist dabei nicht notwendig, daß das Wild direkt am Salz lecken kann, denn der Regen spült genug Salz am Stamm entlang, so daß das Wild ausreichend Salz aufnehmen kann. Industriell gefertigte Lecksteine lassen sich leicht anbringen, sie haben ein Loch in der Mitte.Entweder schlagen wir auf einem Baumabschnitt in 1 bis 2 m Höhe einen Nagel ein, auf den wir den Stein stülpen, so daß er nicht mehr heruntergestoßen werden kann, oder wir ziehen ein Seil durch die Öse des Steins und binden ihn einfach irgendwo an einen Baum. Für Bruchsalz nageln wir einen Korb um einen Stammabschnitt, damit die Salzbrocken nicht herunterfallen können. Halten Sie jetzt noch den Boden um den Salzstock herum frei, können Sie leicht an den Fährten erkennen, wer die Salzlecke heimlich besucht. |