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Jagdwaffen und
Jagdmunition |
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Bisher habe ich nur gelegentlich Waffen und Munition
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In der kommenden Zeit werde ich hier regelmäßig Jagdwaffen, Munition und Zieloptiken
für die Jagd vorstellen.
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Ausprobiert und für Spitze
befunden: HK SLB 202 |
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Die Selbstladebüchse, die hier noch als HL SLB 2000
firmiert ist inzwischen mit leichten Verfeinerungen als Haenel - Selbsladebüchse auf dem
Markt.
Im Herbst 2007 erhielt ich für wenige Wochen ein Paket von Heckler und Koch mit einer SLB
2000. Was lag da näher, das Paket sofort aufzumachen, die Jagdwaffe in die Hand zu
nehmen und erste Anschlagübungen zu machen. Die SLB 2000 ist nach meinem ersten Eindruck
ein besonders handliches und besonders gut liegendes Gewehr. Schon bei ersten
Anschlagübungen saßen Kimme/Drückjagdschiene und Korn immer im anvisierten Ziel. Schon
einige Tage später konnte ich sie mit hinaus zu einer kleinen Drückjagd nehmen. Dass der
Lauf blank blieb, lag nicht an der Büchse, sondern am fehlenden Anlauf. Ich nutzte die
Zeit um Anschlag- und Visierübungen zu machen und die ersten Fotos aufzunehmen.
Seit ich vor über 50 Jahren meinen ersten Waffenkatalog - damals
noch von Burgsmüller - in den Händen hielt, interessiere ich mich für Jagdwaffen,
Munition, Optik und Zubehör. Da ist es selbstverständlich, dass ich immer wieder Neues
ausprobiere. In diesem Fall die Heckler und Koch kombiniert mit einem
NoName-Rotpunkt-Visier. Von meinem Jagdfreund in seinem Schießkino eingeschossen konnte
ich die Kombination erstmals auf unserer eigenen Drückjagd führen. Gewöhnen musste man
sich an Gewehr und RedDot nicht. Beides lag im Anschlag wie angegossen. Die Bilder zeigen,
dass auch ein rundes zielfernrohrähnliches Glas einen hervorragenden Überblick bietet
und jagdlich bestens geeignet ist. So hatte ich denn auch Stunden später Jagdglück. Aus
einer Rotte die meinen Stand passierte, konnte ich einen Frischling herausschießen.
Allerdings muss ich auch gestehen: Einen ersten anvisierten Frischling habe ich in der
Eile überschossen. Er kam laut Schweißhundeführer mit dem Schrecken davon. Beim zweiten
Frischling hat's dann geklappt. Er lag im Feuer. Meine Meinung. Gewehr und Rotpunkt-Visier
wirken auch dank der praktischen Montageschiene wie eine Einheit. Inzwischen haben wir mit
der SLB 2000 über 30 Sauen erlegen können. Eine runde Sache ! |
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Vor Jahren noch nicht standesgemäß, setzen sich
sich US-Montagen immer mehr für die schnelle variable Montage
von Zielfehrohren und Red-Dots durch. Ich werde mich ausführlich mit diesen
Montagen befassen. |
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Ausprobiert und für
treffsicher befunden - RWS 308 Evolution und Bionic |
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Gute Munition zeichnet sich durch Präzision und
Wirkung aus. So trifft gute Munition:
3 Schüsse mit RWS .308 Winchester Evolution und
3 Schüsse mit RWS .308 Winchester Bionic Yellow,
geschossen unter Revierbedingungen. |
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Zwei Dreier-Serien mit der Steyr ProHunter .308
Passend zur Steyr Mannlicher Pro Hunter stellte mir www.rws-munition.de je eine Schachtel mit .308
Win. Evolution und .308 Win Bionic Yellow zur Verfügung. Das
unter Revierbedingungen geschossene Schussbild gibt einen ersten Eindruck von der
Präzision der Patronen. Jeweils 3 Folgeschüsse liegen im Raster von 2 cm.
Für das Anschießen und Übungsschießen habe ich
mir eine erste eigene Zielscheibe entworfen.
Sie wird in der nächsten Zeit noch variiert und für verschiedene Kaliber, auch für
Kleinkaliber und Luftgewehr optimiert. Sie werden bald eine ganze Serie
verschiedener Zielscheiben finden, die Sie ganz einfach ausdrucken und für
Schusskontrollen und Schießübungen nutzen können.
Sie werden diese Zielscheiben einfach ausdrucken können bzw. die Bilddateien
herunterladen und dann kostenlos ausdrucken können. Ein Kästchen der abgebildeten
Scheibe hat eine Seitenlänge von 2 x 2 cm Sie werden die Bilder in jedem gewünschten
Maßstab ausdrucken können.
Relativ neu im RWS-Programm sind auch die Geschosse ID-Classic und
UNI-Classic.
Wer genauer hinschaut erkennt alte Bekannte, die ähnlich schon über Jahrzehnte
von RWS gefertigt wurden und millionenfach in der Praxis bewährt sind.
 
ID-Classic und UNI-Classic
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Zum Ausdrucken:
Anschussscheiben für Luftgewehr, KK und Jagdkaliber |
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Vorbereitet
für Ferngläser, Zielfernrohre, Red-Dots, ... |
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Die Steyr Mannlicher Pro Hunter Kaliber .308 führte
sich perfekt und schoss vorzüglich.
In den vergangenen Monaten hatte ich Gelegenheit, eine der
interessantesten Repetierbüchsen unserer Zeit im Revier zu führen. Ich werde Ihnen
ausführlich über diese Jagdwaffe in Wort und Bild berichten. Natürlich begleitete mich
die neue Büchse auf dem nächsten Reviergang. Sie hat alle die Features, die mich an
einer hochpräzisen und robusten Büchse für die Jagdpraxis begeistern. Ich stelle Ihnen
die Hunter Pro ausführlich vor. |
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Ein Schaft aus robustem, in dezentem Grau
gehaltenenen Kunststoff, ein matt beschichteter Lauf, eine elegante Linienführung
des Verschlussgehäuses mit der ebenso niedrigen wie eleganten Steyr-Schwenkmontageund
einem montierten 6-fachen Kahles-Glas mit Absehen 4. Dank der flach
ausgeformten Unterseite des Vorderschafts liegt die Mannlicher Pro Hunter hervorragend auf
der Brüstung und erlaubt in Verbindung mit dem Zielfernrohr einen
sicheren Schuss. |
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Ein Kurz-Porträt: Die Gesamtansicht
zeigt schon die wichtigsten Besonderheiten dieses Gewehrs. Der Schaft ist aus robustem
Kunststoff. Mit Schafteinlagen kann der Schaft den Maßen des Jägers angepasst werden.
der Pistolengriff ist dank seiner Handballenmulde besonders ergonomisch, also griffig. Der
Vorderschaft ist an der Unterseite flach gehalten und erlaubt so eine perfekte Auflage auf
Hochsitzbrüstungen. Das Magazin fügt sich in diese Ergonomie ein. Es ist als
Kastenmagazin für 4 Patronen ausgelegt. Mit einer Patrone im Lauf ist die Waffe dann
5-schüssig. Die lang gezogenen Griffmulde im Vorderschaft sorgt für sicheren und
führigen Griff der Pro Hunter. Der Abzug liegt passgenau zum Schaft. Je nach Gewohneit
kann mit Flintenabzug oder Rückstecher geschossen werden. Schloss und Lauf sind tief in
den Schaft eingebettet. Der Verschluss verriegelt ähnlich den zuverlässig sicheren
98ern. Die drei Sicherungspositionen garantieren höchste Sicherheit bei praktischem
Gebrauch. Die Waffe ist mit einem Kahles 6x42 Glas versehen, das mit der
Original-Steyr-Schwenkmontage tief auf dem System montiert ist. Vor dem Hintergrund aller
denkbaren erhältlichen Zielfernrohre und Dot-Visieren verzichtet die Pro Hunter auf Kimme
und Korn. Die Riemenbügel sind klapperfrei und auch für breite Gewehrriemen ausgelegt.
Für die Revierpraxis ist die Steyr Pro Hunter eine perfekte
Begleiterin. Der Schaft ist aus robustem Kunststoff gefertigt, das Oberlächenfinish
bietet besten Schutz gegen Beschädigung, Feuchtigkeit und Rostanflug. Das matte Finish
ist reflexarm und damit auch dann für den Ansitz geeignet, wenn die Sonne noch am Himmel
steht.
Ich persönlich habe das 4 Patronen fassende Kunststoff-Magazin schätzen gelernt,
mit dem die Waffe auf 5 Patronen munitioniert werden kann. Genug Feuerkraft, um auch für
Drückjagden gut gerüstet zu sein. Eine Besonderheit ist die zweite Raste, die
verhindert, dass ein nicht korrekt eingesetztes Magazin verloren gehen kann. Ich selbst
habe diese Raste jedoch nie benötigt, weil die doppelten Hauptrasten seitlich so
angebracht sind, dass sich das Magazin gar nicht von selbst lösen konnte. Dennoch ist
diese doppelte Magazinsicherung eine zusätzliche Beruhigung für rauen Einsatz.
Die Sicherung ist ein weiteres Argument für die Pro Hunter. Die
Dreistellungssicherung erlaubt es, die Waffe in gesichertem Zustand zu laden und zu
entladen. Diese erweiterte Sicherheit lernte ich in der Jagdpraxis vielfach schäzen. Wenn
Sie die geladene Waffe entladen wollen, schieben Sie einfach den Sicherungsschieber in die
gesicherte mittlere Position und schon können Sie ihre Waffe entladen, ohne fürchten zu
müssen, dass Sie oder Ihr Hund an den Abzug kommen könnten und der Schuss bricht.
Natürlich wollen Sie auch wissen, wie sich die Waffe schießt und wie sie
schießt. Die von Steyr Mannlicher zur Verfügung gestellte Pro Hunter war eingeschossen
mit Hirtenberger Patronen. Weil ich im Umkreis von 50 Kilometern keine entsprechende
Munition erhalten konnte, bat ich RWS um Hilfe und erhielt spontan 3 Schachteln mit den
neuen Bionic- und Evolution-Geschossen im Kaliber .308 Winchester.
Beim Probeschießen unter Revierbedingungen zeigten sich Waffe, Montage, Glas und
Munition von ihrer besten Seite. Ein vergleichbar gutes Schussbild habe ich bisher noch
nicht geschossen. Auf abgeschrittene 100 Meter lagen jeweils 3 Schuss je Munitionssorte in
einem Kreis von weniger als 2 cm Durchmesser.
Extra für die Probeschüsse habe ich mir eine erste Anschuss-Scheibe entworfen
und auf einen Karton geklebt. Sie sehen links oben die Schussgruppe der
Evolution-Geschosse, rechts die Schussgruppe der Bionic-Geschosse. Ein Kästchen misst 2x2
cm. Die Schussgruppen liegen so dicht beieinander, dass man guten Gewissens beide
Patronensorten je nach Anlass auf Entfernungen bis 100 Meter ohne Zielfernrohr-Korrektur
schießen kann.
Es gibt sicherlich Schützen, die das noch besser können. Für mich waren die
beiden Kleinserien, die jeweils ohne Pause hintereinander geschossen wurden, jedoch
Ausdruck höchster Präzision und Praxistauglichkeit. Weil die beiden Schuss-Gruppen nur
geringfügig vom Zentrum abwichen, verzichtete ich darauf, die Waffe auf eine der beiden
Munitions-Chargen einzuschießen. Die Abweichung zum Zentrum war so minimal, dass
ich auf jagdliche Entfernung einige Stücke Wild zur Strecke bringen konnte. Dabei zeigte
die verwendete Munition verlässliche Wirkung. Mehr zur Wirkung der Munition berichte ich
aber erst, wenn ich eine deutlichere Aussage hisichtlich ihrer Wirkung machen kann. |
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Leider konnte ich kein Stück Schwarzwild durchs Zielfernrohr
fotografieren. Der Stammabschnitt an der Suhle hat jedoch das Format eines mittleren
Stückes. Sie sehen, das 6-fache Kahles-Glas mit Absehen 4 lässt zentimetergenaue
Schüsse auf Schwarzwildentfernung zu. Ansprechen und Schießen sind bis in die
späte Dämmerung jagdlich vertretbar. |
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Mit bester Erinnerung schickte ich die ProHunter an
Steyr zurück.
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Nach und nach stelle ich weitere Waffen und Jagd-Optik
vor. |
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Klein, einfach und genial -
das Leuchtpunkt-Visier DOCTER SIGHT |
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Die
Montage
Das Demo-Visier ist auf einer Remington Woodmaster
montiert. Für alle gängigen Montagen liefert DOCTER die Montage-Elemente. Diese werden
mit dem DOCTER Sight verschraubt. Dann kann das Visier einfach in vorhandene Montage-Basen
eingehakt oder eingeschwenkt werden. In diesem Fall ist das Visier mit seinem Montagefuß
in die Schwenk-Basis einer EAW-Montage eingehakt. Ist das Visier eingehakt, wird es
zunächst einmal mittels der Stellschrauben grob ausgerichtet. Dann erfolgt die
Feineinstellung. Diese sollte ein Büchsenmacher oder ein mit Montagen und Einschießen
vertrauter Schütze vornehmen. Der Leuchtpunkt wird im hinteren Teil des Visiers erzeugt
und auf dem Objektiv abgebildet. |
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Einschießen
und Schießen
Je nach Jagdsituation und Jägerwunsch kann das DOCTER Sight auf unterschiedliche
Entfernungen eingeschossen werden. Angesichts der bevorzugten Verwendung für Drückjagden
wird man sich für Einschießentfernungen zwischen 50 m und 80 m entscheiden. Anders als
auf folgendem Foto abgebildet ist der Punkt in der Realität deutlich kleiner. Er ist so
bemessen, dass man mit dem Visier Bock oder Sau auch auf hundert Meter nicht verdeckt.
Visier und Leuchtpunkt sind geeignet, bis in die Abenddämmerung hinein eingesetzt werden
zu können. Wild, das man mit bloßem Auge noch erkennen kann, kann man bis zum späten
Büchsenlicht auch noch erlegen. |
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Der Leuchtpunkt muss nicht
zentral ausgerichtet sein !
Wenn er auf dem Ziel steht, treffen Sie !
 
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