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mit Innnenaufstieg
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Weil ich Leitern mit rückwärtigem Aufstieg aus Gründen des bequemen Aufstiegs und des sicheren Sitzens bevorzuge, stelle ich als erstes diese Leitern vor. Leitern mit Innenaufstieg
Die Leiter mit Inneneinstieg kann freistehend errichtet werden, sie kann aber auch an einen Baum, an einen starken Ast oder an zwei dicht nebeneinander stehende Bäume angelehnt werden.
Leitern mit Inneneinstieg haben wesentliche Vorteile. Sie besteigen die Leiter mit dem Gesicht zum Wild, haben also beim Aufstieg das Wild immer vor Augen und können Ihre Bewegung danach richten, ja Sie können sogar schon sicher von der Leiter aus schießen. Der zweite und dritte Vorteil sind der sichere Aufstieg ohne gefährliches Umdrehen auf nassen oder vereisten Sprossen und das sichere Sitzen hinter der geschlossene Brüstung. Sie können auch ein kleines Schläfchen wagen, weil Sie auch unter unglücklichsten Umständen nicht von der Leiter rutschen können.
Die Vorteile der Leiter mit rückwärtigem Aufstieg (Inneneinstieg ) im Vergleich Anhand der Fotos können Sie diese Leiter leicht nachbauen. Ein ausführlicher Bauplan mit praktikablen Maßen ist in Vorbereitung. Um die Vorteile der Leiter mit Inneneinstieg zu erkennen, sollten Sie einmal in Gedanken die Leiter links hinauf steigen. Lassen Sie sich nicht von den doppelten Sprossen stören. Mit ihnen kann man das Leben der Leiter auf einfache Material sparende Weise verdoppeln. Leitern mit Doppelsprossen sind wegen der doppelten Abstützung der Sprossen besonders trittsicher. Wenn Sie diese Leiter nach oben steigen, blicken Sie stets zur zu bejagenden Fläche hin. Sie behalten dabei eventuell schon ausgetretenes Wild im Auge. Von Ästen, Zweigen und Blättern geschützt steigen Sie hoch bis zum Ansitzkorb. Die letzte Sprosse ist etwa 45 bis 50 cm unter der Sitzfläche an den Leiterholmen befestigt. Das ist bequeme Stuhl- oder Sesselhöhe. Wenn Sie auf der letzten Sprosse stehen, halten Sie sich sicher am Brüstungsholz fest, greifen mit der Hand nach hinten, legen die an die Rückenlehne angelehnte Sitzfläche nach vorne auf die Auflagehölzer und setzen sich bequem und sich auf die auch bei Regen trockene Sitzfläche. Sie müssen sich dazu nicht auf den eventuell regennassen Sprossen umdrehen. Sitzen Sie im Ansitzkorb, können Sie nach keiner Seite hinunter fallen. Auch wenn Sie einmal einschlafen sollen. Auf einer richtig gebauten Leiter mit Inneneinstieg sitzen Sie dehalb wie in Abrahams Schoß. Die Leiter rechts ist eine Leiter mit Frontaufstieg. Der Aufstieg von der Wiese her ist an dieser Stelle die richtige Wahl, fließt doch direkt hinter der stützenden Erle ein Bach. Doch lassen Sie uns einmal diese Leiter hinauf steigen. Der Aufstieg bis zur letzten Sprosse ist sicher und bequem. Allerdings kann man beim Aufstieg die Jagdfläche nicht im Auge behalten. Der im Wiesengras äsende Bock hat uns wahrscheinlich schon wahrgenommen, bevor wir erstmals die Wiese mit dem Glas ableuchten können. Auf der letzen Sprosse beginnt jetzt ein Balanceakt. Wir müssen uns auf der obersten Sprosse drehen ohne dabei abzurutschen oder das Gleichgewicht zu verlieren. Das ist mit Rucksack, Glas und Gewehr keine einfache Angelegenheit. Haben wir dann glücklich Platz genommen drohen weitere Gefahren. Um den Frontaufstieg überhaupt zu ermöglichen, muss die Öffnung zwischen Gewehrauflagestange und Sitzfläche ausreichend groß bemessen sein. Diese Lücke kann für Jäger, die nicht so ganz schwindelfrei sind, zu einem Problem werden, wenn nach vorne gebeugt und abgestützt auf die Gewehrauflage auf den Bock zielen. Ich persönlich habe noch ein anderes Problem. Die Ruhe auf dem Hochsitz führt nicht selten dazu, dass ich schon einmal einige Minuten einnicke. Beim plötzlichen Erwachen kommt es dann zu Schrecksituationen, wenn man nach vorne keine verlässlichen Fallschutz hat. Dies spielt angesichts der niedrigen Höhe der abgebildeten Leiter kaum ein Rolle. Bei Frontleitern mit 6 oder 7 Metern Sitzhöhe wird's einem dann schon einmal mulmig. Aus diesen Gründen baue ich - sofern möglich - alle Leitern mit Innenaufstieg. Haftung ausgeschlossen: Eine Leiter ist schnell gezimmert: Schneiden Sie zwei möglichst gleich starke Stangen auf die gewünschte Länge zu. Legen Sie die Leiterholme in einem Abstand von 50 bis 60 cm nebeneinander. Weitere Abstände und damit breitere Leitern sind bei Regen, Schnee und Eis extrem gefährlich. Markieren Sie nun die Sprossenlagen mit einem Riss bzw. einer kleinen Kerbe. Ein Abstand von 30 cm erlaubt noch komfortable Aufstiege. Im Falle eines Sprossenbruchs landet man dann mit dem Fuß immer noch auf der darunter liegenden Sprosse. Nageln Sie dann die unterste und die oberste Sprosse auf. Dann können Sie alle dazwischen liegenden Sprossen aufnageln, ohne nochmals messen zu müssen
Um die leichten Einkerbungen als zusätzlichen Halt für die einzelnen Sprossen gibt es schon seit Jahrzehnten Diskussion und Vorschriften. Fakt ist, dass sie den Sprossen besseren Halt geben. Fakt ist aber auch, dass die Einkerbungen weniger schnell trocknen und so die Fäulnis an den Einkerbungen begünstigen. Bei ausreichend steil gestellten Leiterholmen habe ich über Jahrzehnte hinweg noch keine Brüche der Holme beobachten können noch habe ich je davon gehört. Was brach oder ausbrach waren immer nur die Sprossen. Hier kann eine zweite, über der bisherigen Sprosse aufgenagelte Sprosse, Sicherheit für weitere Jahre bieten. §§§ Beachten Sie aber: Eine interessante Lösung dieses Problems sehe ich in den in den Katalogen angebotenen Halte-Beschlägen für Leitersprossen. Ich werde darüber berichten. |